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Warum eigentlich ein Neubau?

Seit dem Gründerzeitbau, dem damaligen Katharinenhof, ist das Hotel immer wieder neuen baulichen Anforderungen angepasst worden. In den Sechzigerjahren wurde besonders hart durchgegriffen. Das alte Walmdach wurde abgetragen, das Haus um ein Geschoss erhöht, und mit einem flach gewalmten Dach im Stile der Sechzigerjahre versehen.

Ein weiterer Eingriff, Jahre später, galt dann dem Saalbau der durch einen 2-geschossigen Zwischenbau ersetzt wurde, zugleich wurden die Fassaden den unterhaltsträchtigen Dekorelementen beraubt. Dies führte zur vollständigen Entstellung des ehemaligen Gründerzeitbaues, wie auch der angrenzenden Liegenschaft. Weitere Umbauten im Innern führten zur Verunklärung der innenräumlichen Situation.

Nach dem Besitzerwechsel sind dann alle Möglichkeiten einer neuen Nutzung untersucht worden. Der kulinarische und ehemals auch kulturelle Schwerpunkt der Gemeinde sollte wieder neu auferstehen. Da die bestehende Gebäudestruktur diesen neuen Anforderungen an ein modernes Hotel auf keine Art und Weise gerecht werden konnte, wurden schon bald Neubauvarianten geprüft. Auch der kantonale Heimatschutz fand keine erhaltenswerten Teile mehr in der alten Bausubstanz, und ermutigte zum Abbruch.

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